Gorillas gehören zu den extrem vom Aussterben bedrohten Arten, nicht zuletzt weil die Zerstörung ihres Lebensraumes durch das Abholzen, das Erlegen und der Verkauf eines Tieres bisher attraktiver scheinen als die Aufwendungen für die Pflege der Art.
Dabei bringt der Ökotourismus viel Geld. Ein lebender Gorilla kann bis zu 2,8 Millionen Euro erwirtschaften, wenn er in seinem angestammten Lebensraum mit geführten Touren beobachtet werden kann. Jetzt gilt es Richtlinien zu erarbeiten, nach denen ein nachhaltiger Ökotourismus entwickelt werden kann. Auf dem Symposium zum Jahr des Gorillas in Frankfurt wurden mehr als 60 Empfehlungen zum Schutz des Lebensraumes zusammengetragen. Die Regenwälder bilden nicht nur Lebensgrundlage der Gorillas, sondern auch der Menschen in diesen Ländern. Aber sie leisten auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz.
Ausreichend sind die bisher zusammengetragenen Empfehlungen sicher nicht, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Letztlich tragen die Länder die Hauptverantwortung für die Tiere, in denen sie leben. Dennoch sind auch die Importländer für Affenfleisch, Tropenhölzer und die kriegerisch umkämpften Bodenschätze aufgefordert ihren Anteil zum Schutz der Gorillas zu leisten.
mehr zum Jahr des Gorillas: http://www.jahr-des-gorillas.de/html/aktuelles.html