Für das Virtuelle Anthropologie-Netzwerk EVAN werden jetzt in ganz Europa sämtliche Schädelsammlungen digitalisiert. Das Institut Senckenberg in Frankfurt /Main scannt mit Hilfe eines Computertomographen die Schimpansenschädel aus den Expeditionen von 1949. Der Erhaltungszustand der Schädel ist sehr unterschiedlich. Das Besondere der Sammlung besteht in seiner Zusammensetzung unterschiedlich alter Tiere aus wenigen Generationen und einem sehr begrenzten Gebiet in Liberia. Mit der digitalisierten Sammlung soll es möglich sein, weltweit auf die Daten zurückzugreifen, ohne die Schädel selbst in die Hand nehmen zu müssen und sie immer wieder neu zu vermessen.
Nach zunächst 300 gescannten Schädeln werden die Daten ausgewertet. in einem weiteren Schritt sollen dann auch die Sammlungen der menschlichen Schädel aus dem Institut gescannt werden.
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