Peruanische Archäologen um Alfredo Narváez fanden in den Trümmern der vor mehr als 500 Jahren zerstörten Festung Kuélap mumifizierte Überreste von 40 Chachapoyas, sogenannten Wolkenmenschen oder Nebelkriegern. Bei den Toten handelt es sich um Männer und Frauen unterschiedlichen Alters. Ihre Körper wiesen Spuren von Verbrennungen auf und seien nicht in Gräbern (in der typischen Hockstellung), sondern in den Resten von Häusern und auch außerhalb von Behausungen gefunden worden.
Es ist daher anzunehmen, dass sie Opfer eines Massaker wurden. Kuélap wurde 1475 von den Inkas erobert. Etwa um 800 n.Chr. errichteten die Chachapoyas die Festung Kuélap in den Anden in 3000 Metern Höhe rund 1400 Kilometer nordöstlich von Lima, Peru. Die Festungsanlage wurde 1843 entdeckt. Sie ist älter als die Inka-Stadt Machu Picchu. [ http://centromallqui.org.pe/ley_momias_en.htm ]