Felsmalereien, Tonscherben, Pfeilspitzen und Perlen an mehr als 225 Fundstellen belegen, dass in Range Creek, Utah, USA bis vor über 1000 Jahren Indianer der Fremont-Kultur gelebt haben. Sie waren Jäger, Sammler und Farmer und lebten in gut isolierten steinernen Häusern mit Dächern aus Zedernholz. Der Besitzer der Farm W. Wilcox hatte seine Funde über 50 Jahre geheimgehalten um das Areal in dem vorgefundenen Zustand zu erhalten. Jetzt untersuchen Archäologen die über 19 km verteilten Siedlungsreste, die noch so erstaunlich gut erhalten sind, dass Pfeilspitzen und Perlen offen auf dem Boden herumliegen.
Die Funde ermöglichten neuere Einblicke in das Leben der Indianer: Sie fischten Forellen, die dort reichlich vorkommen, jagten Rotwild, Elche, Bisons und kleinere Wildtiere bauten trotz widriger Wetterlagen wie Trockenzeiten Getreide an. Die gefundenen Getreidespeicher mit Grassamen und Getreidekörnern geben Hinweise darauf, dass die Menschen mit dem Wechsel der Jahreszeiten wanderten und Nahrungsreserven zurückließen. Wilcox fand an Felsvorsprüngen sogar gut erhaltene Skelette, welche in Biberhäute und Pflanzen eingewickelt waren. Neben Perlen fanden die Archäologen um Kevin Jones auch zahlreiche farbige Felsmalereien in rot, weiß, gelb, schwarz, die Spiralen und Menschen mit Miniaturhänden zwischen Tierfiguren darstellen.