(Un)Gesundes Leben auf dem Land

Bislang galt das Leben auf dem Land als gesünder als in der Stadt, das scheint vom Blickwinkel abzuhängen. Obwohl es auf dem Land weniger Autos, Lärm, Leute und Stress gibt, leben die Dorfbewohner aber nicht länger als die Städter. Während Stadtbewohner eher unter Brustkrebs und Herzinfarkten leiden, treten bei der Landbevölkerung verstärkt Magen- und Lungenkrebs auf. Untersuchungen belegen, dass Kinder auf dem Bauernhof 15 x seltener unter Heuschnupfen und Asthma leiden als Stadtkinder (Uni München), dafür ist die Rate der Kindersterblichkeit auf dem Land in Quebec, Kanada mit 9,29 ” doppelt so hoch wie in der Stadt (nat. Gesundheitsinstitut Quebec). Das Risiko, durch einen Verkehrsunfall zu sterben, ist auf dem Land sogar drei mal so hoch wie im städtischen Straßenverkehr.

Nach einer Studie an der Universität Maastricht neigen Städter eher zu psychologischen Störungen, wie Verfolgungswahn und Halluzinationen als Landmenschen. Dazu zählen auch nervöse Störungen wie z. B. Nägelkauen und Magersucht.