Eine Kiste mit fossilen Knochen enthielt neben den deklarierten Antilopenresten auch zwölf Knochen, die eindeutig von einem Urmenschen stammten. Darunter war auch das Bruchstück eines Beckens, das bei der Rekonstruktion eines Australopithecus-Skelettes fehlte. Nach Ansicht der südafrikanischen Paläoanthropologen löst das Fundstück eine Reihe von offen Fragen. Das Beckenfossil belegt, dass der Urmensch sich zwar auf zwei Beinen hielt, aber stark nach vorne gebeugt ging. Damit bestätigt der Fund die Theorie des Schweizer Forschers Peter Schmid, der 1983 das Skelett des Urmenschen Lucy rekonstruierte. Er vermutete, dass Lucy gebeugt gegangen ist. Kollegen hatten diese Rekonstruktion angezweifelt, da die Beckenknochen zerstört sind.