Frühe Siedlungen auf heutigem deutschen Boden

Entgegen der bisherigen Lehrmeinung, dass Deutschland eine Kältewüste, trocken und menschenleer gewesen sei, belegen neuere Untersuchungen, dass zwischen 24.000 und 14.000 vor Christus im westlichen Mitteleuropa durchaus Menschen siedelten - und es nährt die These, dass auch während der kältesten Eiszeit-Phase ein Austausch zwischen den Menschen in West- und dem östlichen Mitteleuropa stattfand.

Kurz nach dem letzten Kältemaximum, als die Gletscher von Skandinavien bis an die Elbe und von den Alpen bis an den Bodensee reichten, siedelten Menschen im Gebiet des heutigen Deutschland und der Schweiz. Die Grabungsorte "Wiesbaden-Igstadt", "Kastelhöhle-Nord" und "Mittlere Klause" wurden mit der C-14-Methode zur Altersbestimmung auf etwa 20.000 Jahre vor Christus datiert.