Frühlingskinder mit größerem Risiko für Schizophrenie

Menschen, die zwischen Februar und April Geburtstag haben, sind zu zehn Prozent häufiger von Schizophrenie betroffen als die in anderen Monaten Geborenen. Forscher im australischen Brisbane glauben jetzt, die Lösung gefunden zu haben: Ein Mangel an UV-Licht während der letzten Schwangerschaftsmonate sei schuld an der späteren Entstehung der Krankheit. Dafür spricht, dass nur in der nördlichen Erdhälfte der Geburtstag bemerkenswert vieler Schizophrener zwischen Februar und April liegt. In der südlichen Erdhälfte spielt dieser Zeitraum für das Krankenaufkommen keine Rolle. Der Zusammenhang besteht offenbar darin, dass die UV-Strahlung cholesterolartige Moleküle in der Haut in Vitamin D umwandelt. Vitamin D ist aus bisher noch nicht geklärten Gründen wichtig für die Entwicklung des Gehirns.