Mark Horton von der Universität in Bristol, UK fand in einer Höhle bei Alveston in South Gloucestershire eine Kultstätte der ausgehenden Eisenzeit - kurz bevor die Römer das Land okkupierten. Neben Tierknochen wurden die Überreste von sieben Menschen gefunden. Ein eingeschlagener Schädel und ein der Länge nach gespaltener Oberschenkelknochen, der Spuren auswies, wie sie beim Ausschaben des Knochenmarks entstehen, seien klassische Merkmale für Anthropophagie (Menschenfresserei). Vermutlich sind die Knochenreste vor rund 2000 Jahren nach der Ausübung eines Rituals dort vergraben worden.